Geschichte
Obwohl der Ursprung der Ware bis in die Vorgeschichte zurückreicht, blieb die Warenproduktion in allen früheren Gesellschaften eine Ausnahme; erst mit dem Aufkommen kapitalistischer Produktionsverhältnisse wurde sie zum bestimmenden ökonomischen Zweck.
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Immaterieller Handel mit Waren
Bei Warentermingeschäften werden statt der Ware Optionsscheine (eine Art vordatierte Kaufverträge) gehandelt. An die Stelle der materiellen Güter treten Wertpapiere, da die gehandelte Ware selbst noch nicht existiert oder für den Handel noch nicht verfügbar ist.
Durch Vermietung oder Leasing geht die Ware zwar zeitweilig in den Besitz des Empfängers über, bleibt aber Eigentum des Anbieters. Der Preis richtet sich nach der Nutzungsdauer oder Nutzungsmenge und wird in der Regel fortgesetzt für festgelegte Zeitabschnitte erhoben oder (bei kurzzeitiger Nutzung, z.B. bei Mietautos) nach Abschluss der Nutzungszeit abgerechnet.
Siehe auch: Handelsware, Kommissionsverkauf, Wertverfall von Waren, Sore (Diebesgut).
Sonderform Gebrauchsgut
Als Gebrauchsgut (Commodities) kann sie wirken, wenn ihre materiellen Qualitäten sie für den Konsum oder die Weiterverarbeitung nützlich machen; das unterscheidet die Ware aber nicht gegenüber anderen Arten von Gütern, besonders in früheren Gesellschaften.
Als weiteres Charakteristikum besitzt ein Commodity keinerlei Differenzierungspotenzial. Dabei sind sowohl Produktqualität als auch Produkteigenschaften nahezu identisch. Commodities sind Produkte, die als Massenware verkauft werden und sich hauptsächlich in ihrem Preis von anderen Produkten unterscheiden.Die Übersetzung von Commodities ist eine Sonderform von Ware und bedeutet: Bedarfsartikel, Gebrauchsgut oder Handelsartikel.
Daher gilt bei Commodities ganz klar die Wettbewerbsbedingung, dass die Kostenführerschaft der schlagende Wettbewerbsvorteil ist.Diese hohe Austauschbarkeit hat zur Folge, dass der Hersteller eines Commodity für den Markt primär irrelevant ist und damit auch nahezu keine Kundenbindung existiert. Hieraus resultiert eine sehr geringe Marge, welche nur ein niedriges Serviceniveau erlaubt, da der einzige Wettbewerbsvorteil eines Commodity ein niedriger Preis ist.
Diese neuen Billiganbieter haben inzwischen die Qualität für viele Produkte entscheidend verbessern oder gar angleichen können, weshalb das Produkt nicht mehr ein „Specialty“ ist, sondern ein „Commodity“ geworden ist. aus dem asiatischen Raum, mit Billigware in den Markt.a. In Folge der Globalisierung drängen neue Wettbewerber, v.Commodities sind oftmals Produkte, die lange Zeit als „Specialties“ (siehe specialties) mit einer relativ hohen Marge von nur wenigen Anbietern verkauft wurden.
Wichtige Warenbörsen befinden sich u.). Getreide, Metalle, Erdöl etc.B.Die wichtigsten Commodities werden in fest definierten Qualitäten an Warenbörsen international gehandelt (z.a. in New York (New York Metal Exchange NYMEX), Chicago und London.
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