wissenschaftlicher Beitrag
Reale Märkte werden meist von Oligopolen bestimmt, bei denen die Anbieter in der Lage sind, Preise zu beeinflussen.Von Stackelberg entwickelte in seinem Werk Marktform und Gleichgewicht eine eigenständige Marktformenlehre, die sich insbesondere Oligopolen widmet. Er zeigte darüber hinaus auf, dass das Modell der vollständigen Konkurrenz völlig wirklichkeitsfremd ist. Überdies maß von Stackelberg auch den klassischen marketingfunktionen wie Produktqualität und Vertriebsweg eine hohe Bedeutung als Wettbewerbsparameter bei. Er gab damit der damals jungen Marketingtheorie ein theoretisches Gerüst.
Stackelberg erweiterte das Cournot-Duopol zum Stackelberg-Duopol.
Wichtige Werke
- Grundlagen einer reinen Kostentheorie, Wien 1932
- Marktform und Gleichgewicht, Wien 1934
- Grundlagen der theoretischen VolksWirtschaftslehre, 2. Aufl., Bern 1951
- Theorie der Vertriebspolitik und Qualitätsvariation, in: Ott, A. E., Preistheorie, Köln 1965, S. 230-318
Literatur
- Xenia Matschkem Gauta, Tripathi: Das Stackelberg-Dyopol. In: Das Wirtschaftsstudium (WISU), 28. Jg., Heft 1 (Januar 1999), S. 114-120.
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