Wie oben unter Sicherheit beschrieben, können auch Zugriffe auf Dienste, Dateisystem-Funktionen oder Geräte überwacht werden und werden, sofern sie gegen Sicherheitsrichtlinien verstoßen, von der CLR abgelehnt. Diese virtuelle Maschine übernimmt die Anforderung und Freigabe von Speicher und anderen Ressourcen (Garbage-Collection) und stellt sicher, dass geschützte Speicherbereiche nicht direkt angesprochen oder überschrieben werden können."Managed code" wird wie oben erwähnt von der LaufzeitUmgebung Common Language Runtime (CLR) verwaltet.
Ausführungsgeschwindigkeit
NET als Neuerung auch Programme in bereits kompiliertem Maschinencode vorinstallieren, wodurch sich insbesondere (und nur) die erstmaligen Ladezeiten bei Programmen mit größeren Klassenmengen reduzieren. Des weiteren kann man mit . wurden analog zu Java so genannte JIT-Compiler eingeführt, die einen Mittelweg zwischen Interpretation und Kompilierung gehen.B. z.Durch verschiedene Techniken wird versucht, den negativen Einfluss der CLR auf die Ausführungsgeschwindigkeit möglichst klein zu halten.
).(Ein JIT-Compiler ist in der Lage, den Befehlssatz des prozessors, auf dem das Programm ausgeführt wird, optimal auszunutzen, was bei Programmen, die schon während ihrer Erstellung in Maschinensprache compiliert werden, nur mit der Erstellung einer (potentiellen) Vielzahl von verschiedenen versionen möglich ist.
Die automatische Ressourcenverwaltung und die verbesserte Sicherheit haben dennoch auch ihren Preis – die Ausführung von managed code hat einen erhöhten Bedarf an Ressourcen und benötigt geringfügig mehr Zeit . Außerdem sind die Antwortzeiten auf Programm-Ereignisse wesentlich schwieriger zu kalkulieren und zum Teil deutlich größer, was die Anwendbarkeit für Echtzeitaufgaben stark einschränkt.
Während dies einerseits, durch die Zusammenfassung der Freigabeoperationen, die Ausführungsdauer von Programmläufen verringern kann, können andererseits die Antwortzeiten auf Ereignisse dadurch in Mitleidenschaft gezogen werden. Zu beachten ist hierbei, dass die Freigabe nicht direkt erfolgt, sondern der Garbage-Collector der CLR über den Zeitpunkt entscheidet.Ein Grund hierfür ist die "Garbage-Collection", die automatische Freigabe nicht mehr benötigten Speichers und anderer Ressourcen. Durch die zeitverzögerte Freigabe entsteht auch ein erhöhter Ressourcenbedarf. Dies ist natürlich besonders für kleinere Maschinen nachteilig, und stellt deshalb, im Hinblick auf die Marktausrichtung zu mobilen Kleingeräten, ein Problem dar.
).Bislang wird deshalb weiterhin eine große Anzahl von außerhalb der CLR betriebenen Anwendungen benötigt, wenn es um die Erstellung ressourcensparender oder laufzeitkritischer Anwendungen geht (Animation, Simulation, Bildverarbeitung, direkte Zugriffe auf Dateisysteme und Geräte, Treiberprogrammierung, 3D-Spieleprogrammierung, KI-Anwendungen, sicherheitsrelevante Anwendungen wie Anlagensteuerungen, usw.
auch mit Garbage-Collection ausgeführt werden können, und lediglich 10% (dann einzelner Funktionen oder Klassen) optimiert werden müssen. 90% einer durchschnittlichen Anwendung problemlos "managed", d. Im Allgemeinen wird dabei von einer asymmetrischen Verteilung ausgegangen, dass z.Auf der anderen Seite steht die Meinung, dass durchschnittliche Qualität und Effizienz der traditionellen softwareentwicklung zu wünschen übrig ließen und lassen und dass die diesbezüglichen Vorteile durch obige Verfahren deren Nachteile in der Regel aufwiegen.B.h.
Und gerade für derlei ständige Optimierungen bewährt sich eine zuverlässige automatische Speicherverwaltung oft über Jahre, bevor man hier die Grenzen erreicht hat.Dabei hat sich – analog zu den Diskussionen "Assembler: ja oder nein" – gezeigt, dass oftmals durch Optimierung zugrunde liegender Algorithmen und Datenstrukturen eine wesentlich höhere Ausführungsgeschwindigkeit als durch die Entscheidung für oder gegen eine Programmiersprache oder Programmiertechnik erzielt werden kann.
Nicht zuletzt können Programme auch in Hinblick auf die Ausführungsgeschwindigkeit im Zusammenspiel mit Garbage-Collection optimiert werden.
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